Die Scalable Resilience™-Programme haben zwei unterschiedliche
Leitungsteams — eines für die Arbeit mit Privatpersonen, eines
für die Arbeit mit Unternehmen. Das ist keine Formalie, sondern
spiegelt den fachlichen Schwerpunkt des jeweiligen Bereichs.
Persönliche Regulation
Fachliche Leitung für Frauen, Männer, Paare.
Die drei Privatprogramme stehen unter einer einheitlichen fachlichen
Leitung. Das ist bewusst so — die Abgrenzung zwischen
Prävention und Behandlung soll von einer Person verantwortet
werden, die diese Grenze selbst kennt.
Fachliche Leitung
Dr. Vanessa Prox-Vagedes
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie.
Tiefenpsychologisch-psychotherapeutisch ausgebildet, mit Zusatzqualifikationen
in Bindungspsychotherapie (B.B.T.), spezieller Psychotraumatherapie (DeGPT)
und Ego-State-Therapie.
Seit 2018 führt sie die Praxis am Grandsberg mit
Schwerpunkten in psychotherapeutischer und traumatherapeutischer Arbeit sowie
ADHS- und Asperger-Diagnostik. Dr. Prox-Vagedes verantwortet die fachliche
Leitung der Scalable Resilience™-Programme für Frauen, Männer
und Paare und ist die Ansprechpartnerin für das verpflichtende
Vorgespräch vor jeder Privatprogramm-Woche.
Die Programme für Frauen, Männer und Paare arbeiten
dezidiert nicht therapeutisch. Gleichzeitig liegt ihr Thema
dort, wo sich Prävention und Behandlung berühren: bei
chronischer Überverantwortung, bei Retterimpulsen, bei
Beziehungs- und Regulationsmustern.
Die fachärztliche Leitung stellt sicher, dass
diese Grenze nicht verwischt wird — und dass, wo nötig,
eine klare Empfehlung in Richtung Behandlung ausgesprochen wird.
Werdegang
Stationen von Dr. Vanessa Prox-Vagedes.
Studium & Facharztweiterbildung
Medizinische Hochschule Hannover & Magdeburg
2000–2007 · Studium der Humanmedizin
an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH).
2008–2014 · Weiterbildung
zur Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie an der MHH
und dem Universitätsklinikum Magdeburg sowie am Institut für
Psychotherapeutische Aus- und Weiterbildung (IPAW) in tiefenpsychologischer
Psychotherapie.
Forschung & Promotion
ADHS im Erwachsenenalter
2006–2014 · Promotion und Forschung
zum Thema ADHS im Erwachsenenalter.
2010–2014 · Durchführung
der Spezialsprechstunde für ADHS im Erwachsenenalter und
Asperger-Syndrom.
Klinik & Gutachten
Konsiliarpsychiatrie & Amtsgericht
2015–2016 · Konsiliarisch-psychiatrische
Tätigkeit in der Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung Celle.
2016 · Freiberufliche
gutachterliche Tätigkeit für das Amtsgericht Hannover.
Eigene Praxis
Praxis am Grandsberg
Seit 2018 · Eigene Praxis mit den Schwerpunkten
psychotherapeutische und traumatherapeutische Arbeit sowie
ADHS- und Asperger-Diagnostik.
Zusatzqualifikationen
Bindung & Trauma
2018 · Fortbildung Bindungspsychotherapie
(B.B.T.) bei Prof. Dr. med. Karl-Heinz Brisch.
2020 · Zusatzqualifikation
Spezielle Psychotraumatherapie (DeGPT) am Münchner Institut für
Traumatherapie unter Leitung von Prof. Dr. W. Butollo.
Aktuell · Fortbildung in
Ego-State-Therapie bei Dr. Kai Fritzsche am Institut für klinische
Hypnose und Ego-State-Therapie (IfHE).
Publikation
Buchbeitrag
ADHS bei Erwachsenen – ein Leben in Extremen,
hrsg. von Martin Ohlmeier und Mandy Roy. Kohlhammer 2012.
Kapitel von Dr. Prox-Vagedes:
Die Suche nach dem Rausch: Substanzabhängigkeit bei ADHS
Ein Blick in die Forschung: Experimentelle Untersuchungen der
ADHS und weitere Ausblicke
2. überarbeitete Auflage, Kohlhammer 2021 —
auch als Online-Ausgabe.
Privat: verheiratet, zwei Kinder.
Organisationale Resilienz
Leitungsteam für Unternehmen.
Das Unternehmensprogramm ist nicht primär psychologisch, sondern
governance- und strukturlastig. Es wird deshalb von einem eigenen Team
verantwortet — mit Dr. Prox-Vagedes auf Wunsch als fachlicher
Stimme aus dem Bereich persönlicher Regulation.
Mediation & Organisationsentwicklung
Sabine Müller
Rechtsanwältin, Mediatorin, Organisationsberaterin und Coach.
Zugelassen als Rechtsanwältin seit 1997 durch das Oberlandesgericht
München; Mitglied der Rechtsanwaltskammer München und des
BDVT e. V. (Berufsverband für Training, Beratung und
Coaching).
Aus der Praxis in Augsburg heraus arbeitet sie mit dem
Grundsatz: mit eigenen Ressourcen vom Problem zur Lösung, vom
Konflikt zur Verständigung, von der Gegenwart in eine aktiv
gestaltete Zukunft. Rechtsberatung ist dabei bewusst ausgenommen
— der Zugang ist mediatorisch und systemisch, nicht anwaltlich.
Im Unternehmensprogramm verantwortet sie die
organisationsentwicklerischen und mediativen Module: Rollen,
Schnittstellen, Konfliktarchitekturen, Entscheidungswege und den
Rücktransfer in das Team.
Rechtsanwältin. Gründerin von NBK Legal.
Zuvor General Counsel / Senior Vice President bei Xempus (Mai 2022 –
Sep 2025), davor General Counsel VP (2020–2022) und Head of Legal
(2018–2020) im selben Haus — insgesamt sieben Jahre
Board-Level-Legal in einem regulierten, technologiegetriebenen Umfeld
inklusive Serie B, C und D (u. a. €70 Mio. Series D).
Davor Senior Legal Counsel und Datenschutzbeauftragte
bei DaVita Kidney Care (Hamburg, 2016–2018) mit DSGVO-Einführung
im internationalen Healthcare-Umfeld, zehn Jahre Partnerin bei Taylor
Wessing in München (2006–2016) mit Schwerpunkt Corporate/M&A,
Tech und Life Sciences, sowie Stationen bei Linklaters (München)
und Walder Wyss (Zürich).
Mit NBK Legal arbeitet sie heute zu
Investment Readiness, Exit Readiness Sprint, Regulation in a
Box (DORA, NIS2, AI Act) und Governance &
Regulatory Architecture. Ihre Grundthese: Organisationen
scheitern nicht an fehlenden Maßnahmen, sondern an fehlender
Tragfähigkeit.
Im Unternehmensprogramm bringt sie die
rechtlich-strukturelle Perspektive ein: Schutzarchitektur,
One-Kills-All-Analyse, regulatorische Leitplanken sowie Krisen- und
Kontrollverlust-Simulation.
Im Unternehmensprogramm ist die psychiatrische Perspektive
optional, nicht konstitutiv. Sie kann dort hinzugezogen
werden, wo Fragen der Regulation und der psychischen Gesundheit im
Team relevant werden — etwa bei Belastungssteuerung,
Burnout-Prävention oder im Umgang mit stark exponierten Rollen.
Ergänzend arbeiten wir mit ausgewählten Coaches aus dem
Verbund — fallweise zugezogen, nicht als feste Rollen.
Warum zwei Teams
Eine bewusste Trennung.
Das Unternehmensprogramm ist governance- und
strukturlastig. Es behandelt Risiko als Design-Problem und
arbeitet mit Fallnarrativen, Pre-Mortem und Schutzarchitektur. Die
fachliche Stimme dort ist primär juristisch-organisational.
Die Programme für Privatpersonen sind dagegen regulations-
und bindungsorientiert. Hier geht es um Nervensystem, um
Abgrenzung innerhalb von Beziehungen, um Aufopferungsmuster. Die
fachärztliche Leitung ist hier nicht Beiwerk, sondern konstitutiv.
Wir halten diese Trennung offen sichtbar, damit Anfragende wissen, mit
wem sie sprechen werden — und damit klar bleibt, wofür welche
Person steht.
Ein Gespräch über das passende Programm.
Schreiben Sie uns, aus welchem Zusammenhang Sie kommen — wir vermitteln das Vorgespräch.