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Scalable Resilience™ — Linie 1

Programm für Frauen.

Für Frauen, die chronisch zu viel tragen — in Familie, Beruf, Herkunft. Eine begleitete Woche, die Aufopferungsmuster sichtbar macht und am Nervensystem arbeitet, wo sie entstehen. Keine Therapie. Keine Gruppe.

Die Haltung

„Zu viel tragen“ ist kein Charakterfehler.

Aufopferung ist selten ein bewusster Entschluss. Sie entsteht aus früher emotionaler Zuständigkeit, aus Retterrollen, aus kulturell eingelagerten Schuld­mechanismen — und aus einem Nervensystem, das gelernt hat, Gefahr an den Reaktionen anderer abzulesen. Dieses Programm arbeitet an genau diesem Punkt.

Wir deuten nicht. Wir analysieren nicht die Kindheit. Wir arbeiten mit dem, was heute im Körper und im Alltag passiert — und geben konkrete Werkzeuge an die Hand, mit denen Sie aussteigen können, ohne die Beziehungen zu verlieren, die Ihnen wichtig sind.

Struktur der Woche

Fünf Basismodule.

Die Basismodule bauen aufeinander auf. Sie bilden das Fundament der Woche. Alle Module werden im Einzel-Setting gearbeitet — keine Gruppen­konstellationen, keine Erfahrungs­runden.

Basismodul 1

Ursprung von Aufopferungsmustern

Frühe emotionale Zuständigkeit, Retterrollen, Schuld­mechanismen, kulturelle Prägungen, Entkopplungsübungen.

Basismodul 2

Nervensystem & Abgrenzung

Erregung und Grenzen, körperbasierte Tools, Überforderung früh erkennen, innere Grenzen, Selbstwahrnehmung.

Basismodul 3

Retterimpulse stoppen

Automatische Hilfsimpulse, Unterschied zwischen Verantwortung und Zuständigkeit, Stoppsignale, Notfalltechniken, Muster­entlernen.

Basismodul 4

Abgrenzung in Beziehungen

Klare Kommunikation, Nähe ohne Selbstverlust, Rückdelegation, Schuldresistenz, Druckmanagement.

Basismodul 5

Selbstbindung & Autonomie

Innere Selbstbindung, autonome Lebensführung, Energiehaushalt, Bedürfnispriorisierung, Selbstführung.

Querschnitt

Körperbasierte Arbeit

Alle fünf Basismodule greifen auf körperbasierte Werkzeuge zurück. Regulation passiert nicht im Kopf allein.

Wahlmodule

Was Sie zusätzlich buchen können.

Die Wahlmodule werden im Vorgespräch ausgewählt — je nach Lebenslage. Sie ersetzen keines der Basismodule, sondern setzen dort an, wo im Alltag der größte Druck entsteht.

F1

Abgrenzung in der Mutterrolle

Für Frauen, die als Mütter chronisch überfordert sind — ohne die Bindung zum Kind zu beschädigen.

F2

Co-Regulation ohne Selbstverlust

Wie man in Beziehungen regulierend wirkt, ohne sich selbst dabei aufzulösen.

F3

Abgrenzung gegenüber Herkunftsfamilie

Das vielleicht schwerste Feld: Grenzen zu den Menschen, denen man etwas „schuldig“ zu sein glaubt.

F4

Partnerschaft & Elternschaft trennen

Für Paare, in denen die Elternrolle die Paarbeziehung aufgefressen hat.

A1

Überverantwortung im Beruf

Wenn das Berufsleben mit demselben Muster läuft wie das Privatleben — immer alle retten.

A2

Führung ohne Selbstverzehr

Für Frauen in Führungsrollen, die ohne die eigene Erschöpfung als Währung führen wollen.

Fachliche Leitung

Dr. Vanessa Prox-Vagedes.

Die fachliche Leitung für das Frauenprogramm liegt bei Dr. Vanessa Prox-Vagedes, zugelassener Psychiaterin. Sie verantwortet die Modulstruktur, führt das verpflichtende Vorgespräch und zieht die Grenze zwischen Prävention und Behandlung — wo nötig mit klarer Empfehlung.

Zum Team

Preis

Was die Woche kostet.

Programmwoche, Einzelbelegung

6.800 €

Enthalten: sieben Übernachtungen Sa–Sa im Haus in Alleinbelegung, fünf Basismodule, zubuchbare Wahlmodule, Versorgung über Einkaufsservice, Materialien, eine Einheit Körperarbeit, Endreinigung, ein Nachgespräch vier bis sechs Wochen nach Abreise.

Vorgespräch 380 €

Mit Dr. Vanessa Prox-Vagedes, verpflichtend, nicht auf die Programmgebühr angerechnet.

Begleitperson +1.400 €

Für eine Person ohne Programm, die die Woche mitverbringt.

Fachliche Entscheidung

Wenn im Vorgespräch fachlich abgeraten wird, entfällt die Programmgebühr. Das Vorgespräch bleibt vergütet.

Nachgespräch inklusive

Eine Sitzung 4–6 Wochen nach Abreise, um die Woche in den Alltag zu übersetzen.

Zugang

Wie eine Programmwoche zustande kommt.

Vorgespräch verpflichtend. Vor jeder Programmwoche findet ein Gespräch mit Dr. Prox-Vagedes statt. Darin klären wir, ob das Programm zur aktuellen Lebenssituation passt, welche Basismodule den Schwerpunkt bilden und welche Wahlmodule sinnvoll sind.

Wenn im Vorgespräch deutlich wird, dass eine behandlungs­bedürftige Lage vorliegt, sagen wir das offen — und empfehlen den passenden Weg. Das Programm ist kein Ersatz für Psychotherapie.

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Fallstudie

Die Zuständige.

Eine Oberärztin zwischen Station, zwei